>>>Top 3 Argumente bei Immobilien: LAGE, LAGE, LAGE und VERWERTUNG, VERWERTUNG, VERWERTUNG<<<

Interview mit Wilhelm Fetscher. Miteigentümer von RECrowd und GF bei RE/MAX-DCI

Lage, Lage und nochmals Lage heißt es bei Immobilienbüros als Argument Nr. 1 für den Verkauf oder Ankauf einer Immobilie. Beim Crowdinvesting gilt das gleiche für die Verwertung einer Immobilie und dazu haben wir ein Interview mit Wilhelm Fetscher, dem Geschäftsführer von RE/MAX-DCI und Mitgründer von RECrowd geführt.

RECrowd: Ist das wirklich so gewichtig mit dem Argument der Lage bei Immobilien?

WF: Natürlich spielen andere Faktoren wie Alter, Zustand und Größe auch eine Rolle, jedoch ist die Lage nach wie vor eines der gewichtigsten Argumente beim An- oder Verkauf einer Immobilie. Du kannst Dir Deine Traumimmobilie in Gedanken hinstellen wo Du möchtest und wirst wahrscheinlich immer mit dem Argument der Lage Deine Entscheidung treffen.

RECrowd: Dein Team bei RE/MAX-DCI hat mittlerweile eine Größe von ca. 100 MitarbeiterInnen und Du bist seit mehr als 2 Jahrzehnten erfolgreich am Immobilienmarkt tätig. Du hast sicher genug zu tun, Dein Unternehmen mit 6 Standorten in und um Wien zu führen. Wo oder worin lag der Impuls RECrowd ans Tageslicht zu bringen?

WF: Crowdinvesting als Modell habe ich bei einem Vortrag eines Amerikaners erstmalig bereits 2007 kennen gelernt und hat mich fasziniert. Es gibt ja mittlerweile einen Markt mit Anbietern dafür, jedoch hat mir immer der entscheidende Faktor dafür gefehlt und das ist um den Kreislauf des Crowdinvestings zu schließen, die Vermarktung.

RECrowd: Kannst Du das bitte präzisieren?

WF: Investoren steigen in Projekte ein um hier planbar nach den Kriterien Zeit und Zinshöhe Ihr Vermögen wachsen zu lassen. Worauf aus meinem Dafürhalten zu wenig geschaut wird, ist die Verwertung der Immobilie. Bauträger selbst, sind je nach Vertragsgestaltung dazu angehalten, erst bei entsprechender Vorverwertung z.B: 50 %, zu bauen beginnen um dann im schlechtesten Fall mit dem Ende der Baustelle Vollverwertung erreicht zu haben. Und das gelingt nicht immer und wird berechtigterweise als Risiko bei der Finanzierung empfunden.

RECrowd: Risiko für wen?

WF: Da ist einmal das Risiko für den Bauträger selbst. Wenn nicht vollverwertet wird im Zeitplan, so sind natürlich finanzielle Mittel gebunden. Auch viel Eigenkapital des Bauträgers ist da im Bau gebunden. Hier kann RECrowd mit Mezzaninkapital Abhilfe schaffen.

Bei der Verwertung selbst verkauft sich nicht jede Wohnung oder jedes Haus wie warme Semmeln. Oft treffen sich Anbieter und Käufer nicht und darin liegt die Stärke von RE/MAX-DCI. Hier können wir entscheidend dazu beitragen, dass die richtige Wohnung gefunden wird und allen ist damit geholfen.

Für das Crowdinvesting ist es aber umso wichtiger, dass die Verwertung rasch und am Besten noch vor Fertigstellung des Projektes erreicht wird. Das Darlehen der Crowdinvestoren will ja auch rückgeführt werden inklusive Zinsen. Bedient wird das alles aus dem prognostizierten Gewinn des Projektes und der tritt eben nur ein, wenn Vollverwertung erreicht wird.

Ich sitze ja auch im Board von RECrowd und wir schauen uns das sehr genau an, ob die Projekte mit den prognostizierten Werten auch realistisch sind und zeitnah umgesetzt werden können. Die Verwertung ist vor allem für Crowdinvestoren bei der Betrachtung der Projekte sehr wichtig um wieder das investierte Geld samt Zinsen im festgelegten Zeitraum zu erhalten.

Deswegen gilt beim Crowdinvesting VERWERTUNG, VERWERTUNG, VERWERTUNG…. Das Vorletzte Projekt auf RECrowd hatte annähernd Vollverwertung. Das Letzte hatte dies bereits komplett und es war nicht zuletzt deshalb bereits nach 12 Stunden fertig finanziert. Der Bau der beiden Objekte startet in Kürze. Hier kann das Risiko stark herausgenommen werden und das macht die Projekte auf RECrowd so attraktiv.

RECrowd: Danke für das Gespräch!

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Kurt Praszl

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Kurt Praszl

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