>>>EZB Strategiewechsel beschert klassischen Sparprodukten auf längere Sicht wenig bis keine Zinserträge<<<

Erstmals seit rund 20 Jahren hat die Europäische Zentral Bank, kurz EZB, ihre Strategie angepasst und das verschafft der EZB mehr Spielraum am Geldmarkt. Für Kreditnehmer eine sehr gute Nachricht, jedoch für Sparer eine sehr schlechte Nachricht. Damit wird es auf längere Sicht wenig bis keine Zinserträge beim Sparen geben. 

Am Donnerstag wurde die neue Strategie der EZB vorgestellt und in dieser Strategie wurde der Inflationsanker bei 2% festgelegt. Das lässt jedoch ein Pendeln um die 2% zu, meint Isabel Schnabel, die Mitglied im Direktorium der EZB ist.

Für Sparer bedeutet dies jedoch, dass durch die Lücke zwischen Sparzins und Inflation die Entwertung des Ersparten weiterhin stattfinden wird. Umso wichtiger ist es, sich aktiv um eine alternative Anlagestrategie zu kümmern und der schleichenden Vermögensentwertung bei klassischen Sparprodukten entgegenzuwirken.

Immobilien konnten sich dem erfolgreich widersetzen und schaffen neben dem „Dach über dem Kopf“ auch noch ordentliche Renditen, wenn man weiß wo es sinnvoll ist zu investieren. Mit RECrowdinvesting kann dies auch sehr kleinteilig bereits ab EUR 250,- getätigt werden und es gibt dafür Zinsen von bis zu 8% p.a..  

Im Report der Statistik Austria spiegelt sich dies seit längerem in der Preisentwicklung von Immobilien wider.

Größter Preisanstieg bei Häusern, aber auch Wohnungen teurer

> Preisanstiege in allen Bundesländern

> Mehr Wohnungskäufe im ländlichen Raum

> Überdurchschnittliche Preisentwicklung auch international

 

Der Häuserpreisindex (HPI) bildet für 2020 ein Preissteigerung von 7,6% ab. In 2019 lag die Steigerung bei +5,8% und 2018 bei + 4,7%. Im Vergleich dazu stieg die Inflationsrate in 2020 um 1,4%.

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien von privaten Haushalten hat wieder deutlich angezogen. Es wurden 2020 um 5,7% mehr Wohnungen und Häuser durch private Haushalte gekauft als 2019. Besonders gefragt waren Wohnungen im ländlichen Raum, hier legten die Käufe um ein Fünftel zu. Mit der Nachfrage stiegen auch die Preise: Gegenüber 2019 verteuerten sich Häuser und Wohnungen mit einem Plus von 7,6%. In den letzten zehn Jahren wurde dieser Preisanstieg lediglich im Jahr 2016 übertroffen“, so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

 

Größter Preisanstieg bei Häusern, aber auch Wohnungen teurer

Die von Haushalten zu Wohnzwecken erworbenen Häuser verzeichneten den höchsten Preisanstieg mit +8,9% im Vorjahresvergleich (2019: +4,6%, 2018: +3,8%). Die bestehenden Eigentumswohnungen lagen mit +7,2% leicht darunter (2019: +6,7%, 2018: +6,4%). Kombiniert ergab sich für den Teilindex des bestehenden Wohnraums im Jahr 2020 ein Anstieg von 8,0% (2019: +5,7%, 2018: +5,3%).

 

Preisanstiege 2020 in allen Bundesländern

Häuserpreise 2020 im Vergleich zu 2019:

Salzburg + 13%

Tirol + 9,9%

Burgenland +8,9%

Wien +8,2%

Vorarlberg + 8,1%

Niederösterreich + 7,4%

Oberösterreich 6,7%

Steiermark 6,2%

Kärnten 6,1%

 

Wohnungspreise Bundesländer 2020 im Vergleich zu 2019:

Kärnten + 11,3%

Salzburg + 10,4%

Wien +7,9%

Vorarlberg +5,9%

Niederösterreich +5,8%

Steiermark + 5,3%

 

Wohnungspreise Landeshauptstädte 2020 im Vergleich zu 2019:

Salzburg + 13,6%

Graz +4,6%

Innsbruck +3,0%

Linz +0,8%

 

Mehr Wohnungskäufe im ländlichen Raum

Dünn besiedelt: +20,0%

Gemeinden, Vorstädte und Städte mittlerer Größe: +13,0%

Dicht besiedelt: -0,9%

Häuser in Großstädten sind weitet beliebt und legten neben dem Preis auch um +3,3% bei den Transaktionen zu. Im ländlichen Bereich gab es bei Häusern ein Plus von 3,0% und in Gemeinden, Vorstädten und Städten  mittlerer Größe um +0,4%. Bundesweit stieg die Anzahl der Käufe von Wohnungen und Häuser durch private Haushalte im Jahr 2020 um ungefähr 5,7% gegenüber dem Vorjahr.

 

Überdurchschnittliche Preisentwicklung auch international

Hier liegen erst die Werte der Quartale 1-3 vor. Aber auch hier kann folgendes anhand der Preissteigerungen gezeigt werden.

Preisentwicklung 2020 im Vergleich zu 2019

ÖSTERREICH: +7,8%

EURORAUM: + 5,0%

EUROPÄISCHE UNION: +4,9%

TSCHECHIEN: +8,2%

SLOWAKEI: +10,4%

DEUTSCHLAND: +7,1%

SLOWENIEN: +4,4%

UNGARN: +4,0%

ITALIEN: +2,0%

 

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Kurt Praszl

Beitrag von

Kurt Praszl

in Crowdinvesting, News